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07.10.2013

Ein Blick zurück in Zornheim


Haustafel Gemeindehof

Zukunftsorientiert und geschichtsverbunden: Beides trifft auf Zornheim, eine kleine Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen, gleichermaßen zu. Durch die Erschließung neuer Baugebiete, konsequent durchgeführte Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Ortes sowie gemeinsamen Anstrengungen von Politik und Bürgern hat Zornheim in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt. Dass man dabei seine eigenen Wurzeln, die bis ins Jahr 771 zurückreichen, nicht vergisst, dazu haben nun aktive Bürger beigetragen: Sie entwarfen und finanzierten eine Informationstafel, die die Geschichte des historischen Gemeindehofs für jedermann sichtbar Revue passieren lässt. Bei der Realisierung des Projekts hat die Götsch GmbH gerne mitgeholfen.

Ob man das Rathaus, die öffentliche Bücherei oder den Senioren- und Vereinstreff besuchen will: In Zornheim führt kaum ein Weg am Gemeindehof vorbei. Seit Jahrhunderten prägt das Areal, das ursprünglich aus zwei Bauernhöfen entstanden ist, den Kern des Ortes. Engagierte Bürger erarbeiten bereits seit langer Zeit Konzepte, wie das Dorf noch ein wenig schöner gemacht werden könnte. Die Idee mit den Informationstafeln fand schnell große Zustimmung: Ein Arbeitskreis wurde gegründet, die Inhalte wurden ausgetüftelt - und mit der Götsch GmbH ein kompetenter Partner für die Umsetzung gefunden. Die Finanzierung stellte die Belegschaft des Bürgercafés, selbst Teil des Gemeindehofs, über Spenden sicher.

Ende Juni war es schließlich so weit: Mit einem Glas Sekt wurde die Tafel feierlich enthüllt. Sie steht vor dem Rathaus und erzählt die jahrhundelange und wechselhafte Geschichte eines der ältesten Gebäudekomplexe des Dorfes in Texten und Bildern. „Die Verbindung von Tradition und Moderne, die Zornheim auszeichnet, haben wir zum Vorbild für die Gestaltung der Informationstafel genommen“, erklären Mira Laaf, Designerin des Haustafelkonzeptes und Tatjana Koch, Marketingleiterin bei Götsch. So finden sich unter anderem inhaltliche Reminiszenzen an die Weinbaukultur, die seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung eng mit dem Ort verbunden ist. Das Material dagegen ist auf modernstem Stand: Wetterfest, bruchsicher und robust.

Wenn es nach den Zornheimern geht, war die Tafel über den Gemeindehof nur der Anfang. Weitere Schilder sollen folgen, denn das Dorf hat noch einiges zu bieten. Wussten Sie beispielsweise, warum das Wappen der Gemeinde zweigeteilt ist und was es mit einem Gerichtssiegel aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu tun hat? Sie werden es in Kürze bei einem Besuch in Zornheim nachlesen können…